Wer hat den BH erfunden? Diese Frage hat sich bestimmt jede Frau (und nicht nur) gestellt. In unserem heutigen Blogartikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Geschichte des Büstenhalters, seiner ErfinderInnen, Entwicklung, Funktionen und spannende Nuancen bzw. Kontroverse, die damit einhergehen. Der Text fängt mit einer kurzen Begriffsdefinition an, danach erfahren Sie einiges über die Haupptfunktionen von Bhs und dann gehen wir zu den historischen Aspekten rüber.
Was ist eigentlich ein Büstenhalter?
Auf den ersten Blick scheint die Antwort simpel: Der Büstenhalter, kurz BH, ist ein direkt auf der Haut getragenes Unterwäschestück, das die weibliche Brust stützen, formen oder hervorheben soll. Doch bei einer genaueren Betrachtung erweist er sich weit mehr als nur ein funktionales Textil. Vielmehr hat man hier mit einem technischen Meisterwerk der Mode zu tun, das aus einer Vielzahl perfekt aufeinander abgestimmter Komponenten wie Cups bzw. Körbchen, Unterbrustband, Trägern und Bügeln besteht.
Historisch und kulturell betrachtet ist der BH ein Symbol für den stetigen Wandel des weiblichen Körperideals. Während er heute in unzähligen Varianten – vom sportlichen Bustier bis zum verführerischen Spitzenmodell – existiert, war sein ursprünglicher Zweck eine kleine Revolution. Er ersetzte das einengende Korsett und schenkte Frauen eine neue, bisher ungekannte Bewegungsfreiheit. Damit ist der Büstenhalter nicht nur ein Kleidungsstück, sondern auch ein stummer Zeuge der Emanzipation, der den Komfort in den Fokus rückte, ohne dabei die Ästhetik zu vernachlässigen.

Warum tragen Frauen BHs? Funktionen und Vorteile
Die Gründe, warum der BH zum täglichen Begleiter von Millionen Frauen geworden ist, sind so vielfältig wie die Modelle selbst. Viele moderne Unterwäschehersteller entwickeln heute BHs, die gezielt Komfort, Halt und Design miteinander verbinden und auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt sind. Während für die eine Person der modische Aspekt im Vordergrund steht, ist er für die andere eine funktionale Notwendigkeit im Alltag oder beim Sport. In erster Linie geht es um eine Kombination aus Komfort, Ästhetik und Gesundheit. Hier sind die wichtigsten Funktionen und Vorteile im Überblick:
- Entlastung und Halt – besonders bei einer größeren Oberweite leistet der BH Schwerstarbeit. Er verlagert das Gewicht der Brust optimal auf den Rumpf und entlastet so die Rücken- und Nackenmuskulatur, was Haltungsschäden vorbeugen kann.
- Schutz des Bindegewebes – die weibliche Brust besteht primär aus Fett- und Drüsengewebe, gehalten nur durch empfindliche Bänder. Ein gut sitzender Büstenhalter reduziert Eigenbewegungen (beim Sport um bis zu 75%) und schont so das Bindegewebe.
- Ästhetik und Formgebung – Push-up, Minimizer oder vielleicht Balconette? Ein BH ermöglicht es, die Silhouette nach eigenen Wünschen zu formen und verleiht Oberbekleidung wie Blusen oder Kleidern einen besseren Sitz.
- Schutz und Hygiene – als unterste Schicht schützt ein Büstenhalter die empfindliche Haut vor Reibung durch gröbere Oberstoffe und absorbiert Feuchtigkeit, was den Tragekomfort über den Tag hinweg erhöht.
Ob als funktionales „Support-System“ oder als modisches Statement, der BH ist ein vielseitiges Werkzeug, das Frauen dabei unterstützt, sich in ihrem Körper wohl und sicher zu fühlen.
Was trugen Frauen vor dem BH?
Bevor der moderne BH seinen Siegeszug antrat, war die Silhouette der Frau über Jahrhunderte hinweg buchstäblich in Form gepresst. Als dominierendes Kleidungsstück galt das Korsett. Dieses mit Fischbein oder Stahlstäben verstärkte Mieder sollte den Oberkörper stabilisieren und die Taille extrem verengen, um dem jeweiligen Schönheitsideal zu entsprechen.
Zwar gab es bereits in der Antike Vorläufer wie das griechische Strophium – einfache Stoffbänder, um die Brust gewickelt – doch im Europa der Neuzeit herrschte das Korsett. Es war jedoch ebenso prachtvoll wie unpraktisch: Die extreme Schnürung schränkte die Atmung ein und verdrängte teils sogar innere Organe. Die Sehnsucht nach Freiheit unter der Kleidung wuchs also stetig.
Wer hat den BH erfunden? Ein Blick auf die Pioniere der Branche
Die Erfindung des modernen Büstenhalters war kein einzelnes Ereignis, sondern ein schleichender Befreiungsschlag gegen das Korsett. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts suchten Erfinderinnen weltweit nach einer Lösung, die der weiblichen Brust Halt gibt, ohne den gesamten Oberkörper einzuschnüren.
Dabei gab es verschiedene Ansätze: Einige wollten die Gesundheit fördern, andere suchten nach einer unsichtbaren Lösung unter moderner Abendgarderobe. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Pioniere, die den BH zu dem machten, was er heute ist.
DIE MEILENSTEINE DER BH-ENTWICKLUNG
| Pionier / Erfinder | Jahr (ca.) | Besonderheit / Beitrag |
|---|---|---|
| Herminie Cadolle | 1889 | Präsentierte in Paris das „Bien-Être“ – ein zweigeteiltes Korsett, dessen Oberteil bereits Ähnlichkeit mit einem BH hatte. |
| Christine Hardt | 1899 | Die Deutsche meldete ein „Frauenleibchen als Brüstenträger“ zum Patent an, das aus Trägern und Stoffbeuteln bestand. |
| Mary Phelps Jacob | 1914 | Die US-Amerikanerin erhielt das erste Patent für einen „Backless Brassiere“, den sie aus zwei Seidentüchern und rosa Bändern bastelte. |
| Ida Rosenthal | 1922 | Aus Weißrussland stammende Gründerin von Maidenform; führte das Konzept verschiedener Körbchengrößen (Cups) ein, um unterschiedlichen Körperformen gerecht zu werden. |
Herminie Cadolle
Die Französin Herminie Cadolle gilt als die Frau, die das Korsett buchstäblich entzweite. Auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1889 präsentierte sie eine Revolution: das „Le Bien-Être“ (Das Wohlbefinden). Ihr Entwurf bestand aus zwei Teilen: Einem unteren Mieder für die Taille und einem oberen Teil, der die Brust durch Schulterträger stützte. Damit trennte sie erstmals die Formung der Taille von der Stützung der Oberweite. Cadolle war eine Visionärin, die erkannte, dass Gesundheit und Komfort die Zukunft der Damenmode sein würden. Ihr Unternehmen existiert übrigens bis heute als prestigeträchtiges Traditionshaus in Paris.
Christine Hardt
Im Jahr 1899 meldete die Dresdnerin Christine Hardt ein Patent für ein „Frauenleibchen als Brüstenträger“ an. Ihr Ziel war rein funktionalde: Sie wollte ein Kleidungsstück schaffen, das die Brust nicht einengte, sondern gesundheitsfördernd stützte, ohne auf Knochen oder Stahlstäbe angewiesen zu sein. Ihr Entwurf bestand aus zusammengefügten Stoffbeuteln und verstellbaren Trägern, die über den Rücken liefen. Hardt legte damit einen wichtigen Grundstein für den modernen Standard-BH und bewies, dass die Befreiung vom Korsett auch eine Antwort auf die damalige Lebensreform-Bewegung war.
Mary Phelps Jacob (1914)
Mary Phelps Jacob, eine junge New Yorker Gesellschaftsdame, erfand den BH eher aus der Not heraus. Unter ihrem dünnen Abendkleid zeichnete sich das steife Walrossbart-Korsett unschön ab. Kurzerhand bastelte sie aus zwei seidenen Taschentüchern und rosa Bändern eine leichte Alternative. Ihr „Backless Brassiere“ war weich, flexibel und passte perfekt unter die neue, fließende Mode jener Zeit. Am 3. November 1914 erhielt sie das erste offizielle Patent für einen modernen Büstenhalter. Obwohl sie ihre Erfindung später für nur 1.500 Dollar an die Warner Brothers Corset Company verkaufte, ging sie als die Mutter des modernen BHs in die Geschichte ein.
Wie sah der erste BH aus?
Der „erste“ moderne BH von 1914 hatte wenig mit den hochtechnologischen Push-ups von heute gemeinsam. Er war das Ergebnis purer Improvisation. Mary Phelps Jacob (auch bekannt als Caresse Crosby) wollte lediglich ein tief ausgeschnittenes Abendkleid tragen, ohne dass das steife Korsett hervorguckte.
Um sich die Optik des Originals etwas besser vorzustellen, denken Sie an zwei quadratische, weiße Seidentaschentücher, die diagonal gefaltet und an den Spitzen miteinander verbunden sind. Es gab keine Bügel, keine Polsterung und kaum Formgebung. Die Konstruktion bestand aus:
- Zwei Seidentüchern – diese dienten als improvisierte Cups.
- Rosa Bändern – ein Band diente als Verbindung zwischen den Tüchern, zwei weitere fungierten als Träger.
- Kordelzug – ein Band am unteren Ende wurde um den Brustkorb gewickelt und verknotet.

Der „Schloss Lengberg“ Fund – BHs schon im 15. Jahrhundert?
Lange Zeit glaubte man, der BH sei eine reine Erfindung der Moderne und das Korsett habe davor alles dominiert. Doch im Jahr 2008 erschütterte ein spektakulärer Fund in Osttirol diese Theorie. Bei Renovierungsarbeiten auf Schloss Lengberg entdeckten Archäologen in einer verborgenen Gewölbezwickelfüllung über 2.700 Textilfragmente. Unter diesem „Abfall“ des Mittelalters befanden sich vier Leinengewebe, die verblüffende Ähnlichkeit mit modernen Büstenhaltern aufweisen.
Diese Funde datieren zurück in das 15. Jahrhundert, also mitten in das Spätmittelalter. Eines der Stücke sieht fast exakt aus wie ein heutiger Longline-BH. Es besitzt deutlich ausgeformte Körbchen, breite Träger und sogar Reste von Nestellöchern, mit denen es vermutlich am Rücken oder an der Seite geschnürt wurde. Besonders beeindruckend ist die feine Verarbeitung mit Spitzenbesatz, was darauf hindeutet, dass diese Stücke nicht nur funktional waren, sondern auch eine ästhetische Komponente hatten.
Der Lengberg-Fund beweist, dass Frauen bereits 500 Jahre vor Mary Phelps Jacob nach Wegen suchten, ihre Brust individuell zu stützen, anstatt sie nur flachzudrücken. Warum dieses Wissen über Jahrhunderte verloren ging, bleibt eines der großen Rätsel der Modegeschichte.
Die Geschichte des BHs im Überblick
Die Evolution der Brustbedeckung ist eine Reise von funktionalen Stoffbändern über eiserne Disziplin bis hin zu modernster Textiltechnologie. Sie spiegelt nicht nur Modetrends wider, sondern vor allem das Frauenbild der jeweiligen Epoche. Machen wir nun einen kurzen „Rundweg” durch verschiedene Stufen dieser höchst interessanten Entwicklung.

Antike und Mittelalter – erste Formen der Brustbedeckung
Bereits in der Antike suchten Frauen nach Wegen, die Brust beim Sport oder im Alltag zu bändigen. Griechinnen und Römerinnen nutzten einfache Stoffbänder wie Strophium oder Mamillare. Lange glaubte man, danach folgte eine Ära ohne spezifische Unterstützung, bis der Fund von Schloss Lengberg bewies, dass es schon im 15. Jahrhundert leinenene Konstruktionen mit deutlich ausgeformten Cups und Trägern gab. Diese mittelalterlichen Vorläufer ähnelten modernen Schnitten verblüffend stark, bevor sie starre Oberbekleidung und frühe Miederformen verdrängten, die den Körper eher als Einheit formten.
Korsetts im 19. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert war die Hochphase des Korsetts. Die Silhouette blieb durch Fischbein, Stahl und extrem feste Schnürungen in eine unnatürliche Sanduhrform gepresst. Das Ziel war eine Wespentaille mit einer nach oben gedrückten Brust. Diese Kleidung war jedoch nicht nur unbequem, sondern gesundheitsschädlich. Sie schränkte die Atmung ein und konnte Organe verschieben. Gegen Ende des Jahrhunderts regte sich Widerstand. Die „Reformkleidung“ forderte mehr Freiheit, und Erfinderinnen begannen, das Korsett in zwei Teile zu trennen, um den Druck auf die Taille zu nehmen.
Die Erfindung des modernen BHs im 20. Jahrhundert
Anfang des 20. Jahrhunderts vollzog sich der endgültige Bruch mit der Tradition. Getrieben durch den Ersten Weltkrieg – Metall wurde für die Rüstung gebraucht, nicht für Korsettstäbe – und den Wunsch nach mehr Bewegungsfreiheit, setzte sich der BH durch. Patente von Mary Phelps Jacob oder Christine Hardt markierten den Anfang. In den 1920er Jahren drückte der „Flapper-Stil“ die Brust noch flach, doch schon in den 30ern hat man die natürliche Form wieder betont. Der BH wurde zum Massenprodukt aus Seide, Baumwolle und ersten elastischen Fasern, das die Befreiung der Frau aus dem starren Korsett-Käfig modisch besiegelte.
Büstenhalter Entwicklung bis heute
Nach dem Zweiten Weltkrieg explodierte die Vielfalt. In den 50ern dominierten spitze „Bullet Bras“, die 60er brachten den Hauch von Nichts und die 90er den Wonderbra-Boom. Heute ist der BH ein High-Tech-Produkt. Dank Mikrofaser, Memory-Schaum und Lasercut-Technologie verschmelzen Komfort und Funktion. Von nahtlosen T-Shirt-BHs bis hin zu hochfunktionalen Sport-Bustiers, die Bewegungen fast vollständig abfedern, steht heute die Individualität im Fokus. Moderne Büstenhalter Hersteller konzentrieren sich auf „Body Positivity“ und Inklusivität, indem sie Schnitte für jede Körperform und jedes Bedürfnis entwickeln, wobei Nachhaltigkeit und ökologische Materialien zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Die Einführung der Körbchengrößen
Ein BH kann seine Vorteile nur entfalten, wenn er perfekt passt, doch das war nicht immer Standard. In den Anfangstagen des BHs gab es oft nur Einheitsgrößen oder einfache Maße, die wenig Rücksicht auf das tatsächliche Volumen der Brust nahmen.
Der große Wendepunkt kam in den 1930er Jahren. Die US-Firma Warner’s begann 1935 damit, das „Alphabet-System“ einzuführen. Zuvor orientierte man sich primär am Unterbrustumfang. Doch Frauen mit gleichem Umfang haben oft völlig unterschiedliche Brustvolumina. Warner’s führte zunächst die Größen A bis D ein, um das Körbchen (Cup) separat zu definieren.
In den 1940er Jahren perfektionierte Ida Rosenthal, die Gründerin von Maidenform, dieses Konzept. Sie erkannte, dass eine individuelle Passform der Schlüssel zum Verkaufserfolg war. Durch die Kombination aus Unterbrustumfang (Zahl) und Körbchengröße (Buchstabe) wurde der BH zu dem präzisen Kleidungsstück, das wir heute kennen. Diese Standardisierung ermöglichte erst die industrielle Massenfertigung in einer Qualität, die Millionen unterschiedlicher Frauenkörper weltweit unterstützt.

Interessante Fakten über die Erfindung des Bhs
Hinter der Entwicklung des Büstenhalters stecken oft kuriose Geschichten, die weit über reine Modefragen hinausgehen. Wussten Sie beispielsweise, dass die Weltpolitik direkten Einfluss auf Ihre Unterwäsche hatte? Hier paar faszinierende Fakten:
- Die Bezeichnung „Brassiere“ stammt vom altfranzösischen Begriff für eine Art Armschutz ab. Erst um 1907 hat es die Zeitschrift Vogue populär gemacht, um die neuen bruststützenden Kleidungsstücke vom Korsett abzugrenzen.
- Kriegswichtige Erfindung! Während des Ersten Weltkriegs forderte die US-Regierung Frauen auf, keine Korsetts mehr zu kaufen. Der Grund: Das für die Stäbe verwendete Metall benötigte man für den Bau von Kriegsschiffen. Dies sparte genug Stahl ein, um zwei Schlachtschiffe zu bauen, und verhalf dem BH zum Durchbruch.
Wie hat sich der BH bis heute verändert?
In den letzten Jahrzehnten hat sich der BH von einem rein formgebenden Utensil zu einem High-Tech-Produkt entwickelt. Während früher starre Nähte und schwere Stoffe dominierten, setzen moderne Hersteller heute auf nahtlose Verarbeitung (Lasercut) und innovative Materialien wie Memory-Schaum, der sich durch Körperwärme individuell anpasst.
Der größte Wandel vollzog sich jedoch in der Philosophie des Produkts. Weg vom rein optischen „Pushen“, hin zu maximalem Komfort und Inklusivität. Heute decken Marken ein riesiges Spektrum an Hauttönen und Größen ab, während funktionale Aspekte wie Atmungsaktivität und die Verwendung nachhaltiger Fasern immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der moderne BH ist somit ein Hybrid aus ästhetischem Design und biomechanischer Unterstützung.

Unsere Schlussfolgerungen zur Entwicklung von BHs
Die Reise des Büstenhalters von den ersten Leinenfunden in Schloss Lengberg über die seidenen Taschentücher der Mary Phelps Jacob bis hin zur hochmodernen Fertigung von heute ist weit mehr als eine bloße Modehistorie. Sie ist ein beeindruckendes Zeugnis für den technologischen Fortschritt sowie gesellschaftlichen Wandel. Der BH hat sich von einem Instrument der Einengung zu einem Symbol für Freiheit, Komfort und individuelle Selbstbestimmung entwickelt.
Heute steht nicht mehr das starre Diktat einer Idealfigur im Vordergrund, sondern die Symbiose aus Gesundheit, Funktionalität und Ästhetik. Moderne Hersteller, z.B. die polnische Schneiderei Cann, zeigen eindrucksvoll, wie traditionelles Handwerk und digitale Präzision verschmelzen, um für jede Frau die perfekte Unterstützung zu schaffen.
Wer die Geschichte und die technischen Anforderungen hinter diesem Textil versteht, blickt mit neuer Wertschätzung auf die tragende Rolle, die der BH täglich in unserem Leben spielt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Erfindung von BHs
Wer hat den ersten modernen BH erfunden?
Als Erfinderin des modernen BHs gilt meist Mary Phelps Jacob, die eine leichte Alternative zum Korsett entwickelte.
Wann wurde der BH patentiert?
Der erste moderne BH wurde 1914 in den USA patentiert.
Warum hat man den BH ursprünglich erfunden?
Ziel war mehr Komfort, Bewegungsfreiheit und eine natürlichere Silhouette als beim Korsett.
Gab es BHs schon im Mittelalter?
Nicht im heutigen Sinne, aber es existierten einfache Brustbänder und stoffliche Vorformen.
Was trugen Frauen vor der Erfindung des BHs?
Vor allem Korsetts, die den Oberkörper formten, sowie lockere Unterkleider.
Wer gilt als Erfinder des BHs?
Mary Phelps Jacob gilt als Schöpferin des modernen BHs, obwohl es frühere Vorformen gab.
Wie hat sich der BH im Laufe der Zeit verändert?
Er entwickelte sich von einfachen Stoffkonstruktionen zu technisch ausgereiften, passformspezifischen Produkten.
Was ist der Unterschied zwischen Korsett und BH?
Ein Korsett formt den gesamten Oberkörper, während ein BH hauptsächlich die Brust stützt.
Wann wurden Körbchengrößen eingeführt?
In den 1930er-Jahren wurden standardisierte Cup-Größen eingeführt, was die Passform deutlich verbesserte.
Warum haben sich BHs im 20. Jahrhundert so stark verbreitet?
Veränderte Mode, steigender Komfortanspruch und industrielle Fertigung machten BHs alltagstauglich.
Warum war der BH eine Alternative zum Korsett?
Er war leichter, weniger einschränkend und gesundheitlich vorteilhafter.
Hat den BH eine Frau erfunden?
Ja, der moderne BH geht auf die Idee von Mary Phelps Jacob zurück.
Wie hat sich die Mode auf die Entwicklung des BHs ausgewirkt?
Mode beeinflusste Schnitt, Materialien und Funktionen – von formend bis natürlich.